Handelsfinanzierung - Exportfinanzierung:

Eine Handelsfinanzierung kann für Import- und Exportgeschäfte eingesetzt werden, finanziert werden Waren und Rohstoffe fast aller Art. Die Nutzung setzt voraus, dass ein Auftrag bereits erteilt wurde und der zu beliefernde Abnehmer bereits feststeht. Der Wareneinkauf kann bis zu 100% des Einkaufspreises oder den daraus resultierenden Forderungen finanziert werden.

Der Handelsfinanzierer legt Wert darauf, dass der zu beliefernde Abnehmer in Höhe des Rechnungswertes rückversicherbar ist. Aus Kostengründen empfehlen wir die Einbindung eines Export-Factoring zu prüfen. Diese Kombination, auch als Modulares Factoring bezeichnet, schafft maximale Liquidität zu meist preiswerteren Gesamtkosten.

Welcher Refinanzierer in Frage kommt, hängt wesentlich vom Volumen des Geschäftes, Ihrer Unternehmensgröße, der Vorfinanzierungsdauer und dem Sitz des Handelspartners (Käufers) ab. Für einige Länder aus EU und Osteuropa ist diese Finanzierung mangels Rückversicherbarkeit derzeit nur in Einzelfällen darstellbar.  

Sie können diese Finanzierung sowohl auf die Einkaufsseite, als auch auf die Anschlussforderung abstellen. Die Dienstleistung beinhaltet dann auch die Übernahme des Delkredererisikos und den sofortigen Rechnungsankauf nach Fakturierung. Zahlungsziele werden dadurch verkürzt und sofortige Liquidität generiert.

Handelsfinanzierung mit dem Unternehmerkredit:

Zur Finanzierung von Handelsgeschäften nutzen Unternehmen mit guter Bonität und ausreichender Kapitaldienstfähigkeit den Unternehmerkredit Online ohne dingliche Sicherheiten. Im Gegensatz zum Hausbank- oder KfW-Darlehen müssen hier keine dinglichen Sicherheiten gestellt werden.

Die Finanzierung kann über eine revolvierende Kontokorrentlinie oder ein Annuitätendarlehen mit 12 - 60 Monaten Laufzeit in Anspruch genommen werden. Sondertilgungen können jederzeit kostenfrei vorgenommen werden, es fällt keine Vorfälligkeitsentschädigung an. Die wichtigsten Voraussetzungen zur Vergabe sind eine 3 jährige operative Tätigkeit, ein Vorjahresumsatz von mindestens 500 T€ und ausreichende Erträge zur Darlehenstilgung.

Exportfinanzierung durch Factoring - Kosten Beispiel:

Die Kosten der Liquiditätsschöpfung betragen in diesen Beispielrechnungen zwischen 0,43 - 0,60 %, bezogen auf den Auftragswert (Erlösschmälerung). Auf den Finanzierungsbetrag ergeben sich Gesamtkosten von 5,14 %, wobei im Vergleich zum Bankkredit die Forderungen zusätzlich gegen Ausfall abgesichert sind.

Kosten-Beispiel-Handelsfinanzierung

Alternativen zur Handelsfinanzierung:

Eine weitere Möglichkeit Handelsgeschäfte vorzufinanzieren bietet die Wareneinkaufsfinanzierung. Hier tritt der Vorfinanzierer als Zwischenhändler auf und verlängert das Zahlungsziel des Bestellers auf bis zu 180 Tage. Der Lieferant wird sofort nach Lieferung (Rechnungsfreigabe) bezahlt um möglichst Skontoerträge zu nutzen. Auf Grund der Kosten sollte diese Finanzierungsart, auch als Finetrading bezeichnet, möglichst nur temporär  bei Geschäften mit hohen Margen oder in Ausnahmefällen genutzt werden. Eine Übersicht der Finetrader in Deutschland, Vor-und Nachteile, sowie einen kostenlosen Preisvergleich können sie unter Finetrading-Anbieter anfordern.

Für Einzelaufträge bietet sich die Auftragsfinanzierung an. Sie sollten einen Jahresumsatz von mind. 2.0 Mio. € mitbringen und einen Finanzierungsbedarf von mind. 100 T€ haben. Für weitere Informationen oder eine Beratung vorab können Sie sich auch gerne direkt mit uns unter 0800 - 9797 800 (kostenfrei aus dem dt. Festnetz) in Verbindung setzen.

Kontakt: 02904 – 97 66 80

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